|
Gemeinde Moosach
Landkreis Ebersberg Rathausstr.
4
85665 Moosach
Niederschrift über
die öffentliche Sitzung des Gemeinderates
am Dienstag, 12.3.2008 von 19.00
Uhr bis 21.10 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses
Zur Sitzung sind anwesend:
Vorsitzender: |
1.
Bürgermeister |
Siegfried
Eisenschmid |
Schriftführer: |
|
Willi
Röder |
| |
|
|
Gemeinderäte: |
2.
Bürgermeister |
Eugen
Gillhuber |
| |
|
Robert
Bauer |
| |
|
Martin Oswald |
| |
|
Roman Feichtner |
| |
|
Willi Mirus |
| |
|
Eugen
Tremmel |
| |
|
Jürgen
Weidlich |
| |
|
Melanie Wittmann |
| |
|
Monika Ferentschik |
| |
|
Karin Lindenthal |
| |
|
Herbert Weidlich |
| |
|
|
| Entschuldigt |
|
Hans
Baumann |
| |
|
|
Somit sind zur öffentlichen Sitzung
neben dem 1. Bürgermeister 11 Gemeinderäte
anwesend.
Zur Niederschrift vom 20.2.2008 zur
Sitzung vom 19.2.2008 gab es keine Einwände.
|
1. |
Änderung
der Entwurfsplanung für
den Rathausplatz |
Gemeinsame Beratung des Gemeinderates
mit der Teilnehmergemeinschaft
Bgm. Eisenschmid begrüßte
die anwesenden Mitglieder der TG sowie
Frau Mesch, Herrn Arch. Schmidt und dessen
Mitarbeiter, Herrn Hornau.
Frau Mesch erläuterte anschließend
den Gremien die Notwendigkeit der Änderungen.
So sei der Verband für ländliche
Entwicklung der Ansicht, dass der gewählte
Belag (Olympiamastix) im Bereich des
Rathauses für den dort herrschenden
Verkehr nicht geeignet sei.
Der Verband bevorzugt hier nun die Verlegung
eines Granit-Kleinsteinpflasters, so
wie es in der ersten Planung berücksichtigt
war, aus Einsparungsgründen jedoch
damals gestrichen wurde.
Arch. Werner Schmidt berichtete über
die Besichtigung von 3 verschiedenen
Plätzen durch Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft
und des Gemeinderates, an dem ein Olympiamastix
aufgebracht ist. Hierbei kam man zu der
Ansicht, dass dieser Belag für den
Rathausvorplatz tatsächlich nicht
so geeignet sei.
Den Mehrpreis für die Verlegung
von Granit-Kleinsteinpflaster bezifferte
Frau Mesch mit insgesamt 11.000 €.
Anschließend stellte Herr Arch.
Schmidt die erste Planung für die
Umgestaltung des Rathauses (Fassade und
Eingangsbereich) vor, welche durch das
Architekturbüro Baumann erstellt
wurde.
So soll die der typische Charakter des
Gebäudes (gerade Linien in der Fassadengestaltung)
erhalten bleiben. Auch im Eingangsbereich
soll der Charakter der freistehenden
Treppe beibehalten werden. Die Rampe
soll als Anbauteil an die Treppe angelegt
werden.
Auf dem Rathausvorplatz war aus gestalterischen
Gründen ein Brunnen vorgesehen.
Hier war sich die TG einig, dass dieser
nicht mehr notwendig sei, da sich bereits
ein neuer Brunnen am Kirchenvorplatz
befinde und hier auch kein Bezug zu Moosach
feststellbar sei. Vorstellbar sei hier
eine Skulptur oder eine Stele.
Die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft
beschloss die genannten Änderungen
der Entwurfsplanung einstimmig. Der Gemeinderat
fasste anschließend analog der
TG folgenden
Beschluss:
1. Der Gemeinderat stimmt der Änderung
bezüglich des Fahrbahnbelages in
Granit-Kleinstein-pflaster zu.
- Die vorgelegte Planung des Eingangsbereichs
sowie der Fassade soll so weiter geplant
werden. Hier soll eine parallele Planung
der notwendigen Tiefbauarbeiten (Fundamente
des Eingangsbereichs, Dachentwässerung,
Einbau eines Oberflurhydranten für
die FF Moosach, Bodenhülsen für
den Zeltanbau am Feuerwehrhaus, optionale
Vorbereitung von Versorgungsleitungen
für einen Brunnen) gestaltet werden,
um die Maßnahmen in die Kostenschätzung
mit einbeziehen zu können.
- Es sollen 4 Parkplätze im östlichen
Bereich des Rathauses für die
Feuerwehr gemäß der ursprünglichen
Planung in Schotterrasen erstellt werden.
- Die Planungen für die Platzierung
eines Müllhäuschen (versetzen
der Fertiggarage) erscheinen dem Gemeinderat
als zu Kostenaufwendig. Hier soll nochmals
vor Ort nach anderen Möglichkeiten
gesucht werden.
- 12 . 0 Stimmen
-
|
2. |
Kostenbeteiligung
der Gemeinde an den Ausführungskosten
für die Baumaßnahmen
in der Rathaus- und Doblbachstraße |
Frau Mesch erläuterte die Kostenvereinbarung
der Ausführungskosten für die
Baumaßnahmen, welche die unter
TOP 1 beschlossenen Änderungen bereits
beinhaltet.
Die Kosten für die Baumaßnahmen
in der Rathaus- und Doblbachstraße
belaufen sich auf insgesamt 426.000 €,
wobei hiervon die Gemeinde 50 %, also 213.000 €,
betreffen. An Planungskosten fallen für
die Gemeinde nochmals ca. 32.000 € an,
so dass insgesamt mit einer Kostenbeteiligung
in Höhe von 245.000 € zu rechnen
ist.
Beschluss: |
Der
Gemeinderat Moosach stimmt der
Kostenvereinbarung an den Ausführungskosten
für die Baumaßnahmen
Rathaus- und Doblbachstraße
in Höhe von insgesamt 245.000 € zu. |
- 12 : 0
Stimmen - |
Die Teilnehmergemeinschaft hatte vorab
auch Ihrer Kostenvereinbarung in selber
Höhe zugestimmt.
|
3. |
Zuschussantrag
des META-Theaters für 2008 |
Mit Schreiben vom 15.2.2008 beantragt
das META-Theater einen Zuschuss in Höhe
von 1.500 €.
Begründet wird der Antrag mit den
gestiegenen Energiekosten in 2007 und
dem laufendem Jahr, sowie mit der Anschaffung
von Theaterstühlen. Trotz der Bezuschussung
der Theaterstühle durch den Landkreis,
den Bayerischen Kulturfonds und durch
private Spenden entstand hier ein Fehlbetrag
von 2.000 €.
Während der anschließenden
Diskussion ergaben sich 3 Vorschläge über
die Höhe des Zuschusses, über
welche wie folgt abgestimmt wurde:
Vorschlag: Abstimmungsergebnis:
1. 1.500 € 0 :
11
2. 1.250 € 4 : 7
3. 1.000 € 7 : 4
Beschluss: |
Der
Gemeinderat stimmt somit einem
Zuschuss in Höhe v. 1.000 € mit
zu.
|
7 : 4
Stimmen
|
Bgm. Eisenschmid enthielt
sich der Stimme
|
4. |
Antrag
der Jugendinitiative Moosach
auf Bereitstellung von Räumlichkeiten
für einen Jugendtreff |
Mit Schreiben vom 16.2.2008 beantragt
die Jugendinitiative Moosach eine übergangsweise
Nutzung der Räumlichkeiten am alten
Bahnhof, um einen offenen Treffpunkt
anbieten zu können. Bgm. Eisenschmid
verlas dieses Schreiben zu Beginn des
Tagesordnungspunktes.
Zur Sitzung waren die neue Vorstandschaft der Jugendinitiative
sowie einige Eltern anwesend, welche auch das Rederecht
erhielten.
Die Vorsitzende, Frau Eva Singer verteilte ein vorläufiges
Konzept, welches die Jugendinitiative ausgearbeitet
hat.
2. Bgm. Gillhuber erläuterte, dass es grundsätzlich
keine Pflichtaufgabe der Gemeinde sei, Räume für
ein Jugendtreff zur Verfügung zu stellen. Er schlug
als Übergangslösung vor, dass die Jugendinitiative
bis etwa Mai/Juni die Räumlichkeiten im Pfarrheim
nutzen sollten. Herr Pfarrer Dr. Lehner wäre mit
der Nutzung einverstanden.
Die Jugendlichen fragten nochmals an, ob es nicht doch
möglich wäre, den alten Bahnhof zu nutzen.
Mehrere Gemeinderatsmitglieder fragten sich, warum
die Jugendlichen nicht das Pfarrheim als Übergangslösung
nutzen wollen.
In der Diskussion mit den Jugendlichen und den Eltern
wurde deutlich, dass die Jugendlichen selbst sehr bestrebt
sind, das Jugendtreff wieder aufleben zu lassen, dabei
aber keine negativen Schlagzeilen (wie in der Vergangenheit
geschehen) mehr zu verursachen.
So wurde beispielsweise eine Informationsveranstaltung
für alle Jugendlichen und Eltern veranstaltet,
aus der hervorging, dass die Eltern Interesse am Jugendtreff
zeigten.
Der Verein selbst soll in das Vereinsregister eingetragen
werden. Hierzu war man schon beim Notar.
2. Bgm. Gillhuber schlug dann als denkbare Kompromisslösung
vor, den alten Bahnhof an die Eltern für eine Übergangszeit
von ca. 3 Monaten zu einem symbolischen Preis zu vermieten.
Die anwesenden Eltern erklärten sich hier bereit,
Mitverantwortung und auch die Aufsichtspflicht für
Ihre Kinder zu übernehmen und auch den Mietvertrag
zu unterzeichnen.
Auf die Anfrage von Bgm. Eisenschmid bezüglich
der Räumung des Eisenbahnwaggons teilte GR Mirus
mit, dass dieser dies mit Hilfe des Vereins „Die
Brücke“ veranlassen wird.
Nach der sehr ausgiebigen Diskussion
fasste der Gemeinderat folgenden
Beschluss: |
Der
Alte Bahnhof wird an die Eltern
der Jugendinitiative Moosach vorübergehend
für 3 Monate befristet vermietet.
In dieser Zeit soll sich die Jugendinitiative
nach geeigneten Räumen umsehen,
da der Gemeinderat und auch die Jugendlichen
selbst der Ansicht sind, dass der
alte Bahnhof auf Dauer nicht als
Jugendtreff geeignet ist.
Die Nutzungsvereinbarung vom 30.11.2004
zwischen der Jungendinitiative und
der Gemeinde Moosach ruht ab sofort. |
- 12 :
0 Stimmen -
|
5. |
Anfrage
auf die einmalige Nutzung des
Alten Bahnhofs |
Mit Schreiben vom 21.1.2008 fragen Frau
Sandra Scharnau und Frau Tamara Weidlich
an, den alten Bahnhof für zwei Wochenenden
im Frühsommer für eine Ausstellung
nutzen zu können.
Beschluss: |
Der
Gemeinderat stimmt einer Nutzung
des Alten Bahnhofs durch Frau Scharnau
und Frau Weidlich zu.
Die Nutzung soll in Absprache mit
dem künftigen Mieter, der Jungendinitiative
Moosach erfolgen. |
- 12 : 0
Stimmen - |
a) Errichtung
eines Einfamilienhauses mit Carport
auf Fl.Nr. 327/7, Am Hang in Moosach
Auf TOP 1 der öffentlichen Sitzung
vom 19.2.2008 wird verwiesen.
Bgm. Eisenschmid teilte mit, dass das
Landratsamt Ebersberg den vom Gemeinderat
genehmigten Bauantrag abgelehnt habe.
b) Geschwindigkeitsüberwachungen
2007
Bgm. Eisenschmid verlas ein Schreiben
der Polizeiinspektion Ebersberg vom 3.3.2008,
in dem die polizeilichen Geschwindigkeitsüberwachungen
des Gemeindebereiches für 2007 dargestellt
wurden.
So wurden in der Grafinger Straße
6 Messungen durchgeführt. Bei einem
Durchlauf von 1.388 Fahrzeugen mussten
130 Verkehrsteilnehmer (9,37 %) beanstandet
werden.
Bei 6 Messungen in Falkenberg und 3 Messungen
in Niederseeon mussten von insgesamt
829 Fahrzeugen 104 Beanstandungen
(12,55 %) festgestellt werden.
c) Öffentlicher
Personennahverkehr
Bgm. Eisenschmid verlas das Schreiben
des Landratsamtes Ebersberg über
den Fahrplan 2009.
Wünsche und Antrage seitens der
Gemeinde können bis April 2008 eingereicht
werden.
2. Bgm. Gillhuber und GR Bauer werden
sich mit diesem Thema befassen.
d) DSL-Versorgung
2. Bgm. Gillhuber teilte mit, dass es
ab April 2008 möglich ist, einen
Antrag auf DSL-Versorgung zu stellen.
Beschluss: |
Der
Gemeinderat stimmt einer Antragstellung
bezüglich der DSL-Versorgung
zu. |
- 12 :
0 Stimmen - |
f) Schließung
der Bankfilialen in Moosach
Bgm. Eisenschmid teilte mit, dass beide Banken im Gemeindebereich
(Raiffeisenbank Zorneding und Kreissparkasse Ebersberg)
ihre Filialen zum 31.3.2008 schließen werden.
Künftig wird es nur noch ein gemeinsames Service-Center
geben, indem die Bürgerinnen und Bürger Ihre
Bankgeschäfte nur noch über Automaten abwickeln
können.
Der Gemeinderat war sich einig, Ihren großen
Unmut über diese Schließungen der Filialen
und somit die erhebliche Verschlechterung der Dienstleistungen
an den Moosacher Bürgerinnen und Bürgern
schriftlich an die Banken mitzuteilen.
a) Ausrüstung
mit Turngerät in der Mehrzweckhalle
Bgm. Eisenschmid teilte mit, dass der
SC Falkenberg anfragte, die Ausrüstung
(Bälle, Ringe, usw.) in der MZH
zu ergänzen, bzw. neu zu beschaffen,
da diese teilweise sehr beschädigt
oder nicht mehr vorhanden seien.
Der Skiclub hat hierzu bereits ein Angebot
eingeholt, welches insgesamt 636,00 € beträgt.
GR Bauer teilte hierzu mit, dass die
Schule eigene Gerätschaft angeschafft
hätte, dieses aber versperrt habe.
Beschluss: |
Der
Gemeinderat stimmt einem Ankauf
von notwendiger Ausrüstung
zu. Vorher soll aber noch mit der
Schulleiterin, Frau Baldus über
die versperrten Gerätschaften
sprechen. |
- 12 :
0 Stimmen - |
Moosach, den 12.3.2008
Eisenschmid Röder
1. Bürgermeister Schriftführer |